Frage der Woche: Wie möchten Sie zur Belebung der Innenstadt beitragen?


Ursachen der negativen Entwicklung sind der Onlinehandel, die deutlich unterdurchschnittliche Kaufkraft der Werler Bürger, die Konkurrenzsituation durch die umliegenden Städte und Einkaufszentren. Zusätzliche spielen auch demografische Faktoren eine Rolle, mancher Geschäftsinhaber findet keinen Nachfolger mehr. Nur Nischenprodukte, menschennahe Dienstleistungen und unmittelbare Versorgungsgüter sollten in Zukunft direkt in der Stadt angeboten werden. Das Gewerbesteueraufkommen in der Innenstadt ist so gering, dass es keine finanziellen Gründe gibt, den Handel dort städtisch zu unterstützen. Altstadt und historische Gebäude sind Anziehungspunkte und touristisch nutzbar. Das angelaufene integrierte städtische Entwicklungskonzept wird zu Vorschlägen der Bürger und Entscheidungen führen. Wir gehen davon aus, dass letztlich eine an Autos arme Innenstadt und eine Fußgängerzone mit mehr Wohnungen entstehen wird und so auch mehr kultureller Austausch gepflegt werden kann. Auch die vermehrte Nutzung des Fahrrads sowie eine Anbindung des Kurparks an die Innenstadt könnte das Flair der Stadt verbessern. Eine Stadt, die primär zum Leben einlädt!

Frage der Woche: Was haben Sie für ältere Menschen im Programm und in petto?


Der demographische Wandel wirkt sich in Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik aus: Bevölkerungsrückgang, Alterung, Zuwanderung, Veränderungen der Haushaltsstrukturen und Wettbewerb der Regionen sind Themen in diesem Zusammenhang. Ältere Menschen sind in Werl keine Randgruppe. Der Anteil der über 65-Jährigen wächst und beträgt heute etwa 20% (2030 etwa 28%). Die kommunale Seniorenpolitik steht angesichts des sozialen und demographischen Strukturwandels vor großen Herausforderungen. Diesen stellt sich die BG, indem sie Seniorinnen und Senioren zuhört, ihre Wünsche aufnimmt und in den politischen Entscheidungen berücksichtigt. So zählen z. B. die Sicherheit im Straßenverkehr, ein auch für ältere Menschen sicheres Radwegenetz, der die städtische Mobilität erhöhende öffentliche Personennahverkehr oder die Sicherstellung einer angemessenen gesundheitlicher Versorgung zu den Themen. Die BG fördert in ihren Gremien, z. B. in der Fraktion den Austausch der Meinungen von jungen und älteren Menschen. Denn nur im Dialog mit allen Generationen lassen sich für alle sinnvolle Lösungen finden.

Frage der Woche: Wie wollen Sie junge Wähler motivieren?


Junge Wähler sind die Zukunft. Die Zukunft in der Politik und der Welt im Ganzen. Politik wird dort aber oft als abgehoben und weit entfernt empfunden, oft auch als rückständig. Das sind wir mit unserem Team aber nicht. Das wollen wir beweisen. Die Ziele der jungen Generation sind mutiger und forscher als viele es von sich selbst kennen. Die Kommunikationswege sind anders und neu. Auch wir nutzen immer öfter soziale Medien um eine Brücke zu bauen. Zusätzlich gehen wir in die Innenstadt und suchen das Gespräch. Auch im Bekanntenkreis. Wir wollen die Jugend mehr in die politische Arbeit einbinden. Wir wollen mehr von Ihnen erfahren. Wir wollen von den Tugenden der Jugend profitieren und sie können es ebenso von uns. Wir wollen die jungen Wähler ernstnehmen, Ihre Ziele mit unseren Plänen übereinanderlegen und schauen was wir gemeinsam erreichen können. Kultur- und Freizeitangebote zu schaffen, gehört ebenso dazu, wie für eine gemeinsame und sichere Zukunft auf unserem Planeten zu kämpfen.