Frage der Woche: Wie machen Sie Wahlkampf in Coronazeiten?


Das Corona-Virus ist in der Welt. Kommunale Politik ist Demokratie in direkter Form.Von Person zu Person sollen verschiedene Meinungen ehrlich angesprochen und verhandelt werden. Das wird durch das Virus behindert.Es ist hoch infektiös. Abstand und Masken sind Schutz. Dies wird der Demokratie keinen Abbruch tun! Mein Weg, die Menschen zu bewerben, besteht darin, auf die geleistete politische Arbeit zu verweisen und realistische Vorschläge für die Zukunft zu machen. Das machen wir über Texte oder Bilder, die wir über den Postweg, das Internet, die Medien und Plakate bekannt machen werden. Wahlkampf mit engen Kontakten, das ist nicht zu verantworten. So hoffen wir auf die Früchte unserer langen politischen Arbeit in Werl und in Gremien des LWL in den vergangenen Jahren. Viele Menschen verstehen diese Situation.

Frage der Woche: Wie wollen Sie den ÖPNV verbessern?


Auch wir als BG-Werl beobachten eine Unzufriedenheit der Bürger mit dem ÖPNV und sehen ihn teilweise als ineffektiv an. Die Systeme Bus, Bahn und Fahrrad seien nicht genug aufeinander abgestimmt. Die BG-Werl fordert eine Analyse der gegenwärtigen Situation. Ziel muss es sein, durch eine Optimierung der Buslinien in Bezug auf Fahrtrichtung, Strecke und Auslastung insgesamt kürzere Fahrzeiten zu erreichen. Wir brauchen eine engere Taktung für wirklich nachgefragte Strecken. Eine weitere Möglichkeit wäre der langfristige Umstieg auf deutlich kleinere Busse oder ein Shuttlesystem, das auch bei aktuellem Bedarf spontan in Anspruch genommen werden kann. Außerdem fordern wir, dass die langfristige Planung des ÖPNV sich zum Ziel setzt, den Bürgern sein Angebot kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Dies hat nicht nur eine soziale Komponente, sondern ist alleine schon aus umwelt- und klimapolitischer Sicht eine Grundvoraussetzung für eine sichere Zukunft der nächsten Generationen.

Frage der Woche: Wie wollen Sie Radeln in Werl stärken?


"WERL SATTELT UM AUF‘S RAD"
Diesem Slogan hat sich die Bürgergemeinschaft Werl (BG Werl) verschrieben und setzt sich voll für eine nachhaltige Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur ein.
Wir fordern mehr und sichere Radwege, beleuchtete Straßen aus den Ortsteilen zu den Schulen, Fahrradstraßen, Abstellanlagen auch mit Lademöglichkeit für e-Bikes, sowie einen Arbeitskreis Rad unter Beteiligung von interessierten Bürgern, der Politik und der Verwaltung mit dem Ziel, 30% Radverkehr zu erreichen.
Damit klimaschädliche Emissionen reduziert werden, müssen die mit Benzin- oder Dieselkraftstoff in der Stadt zurückgelegten Kilometer gesenkt werden. Denn Radfahren ist klimafreundlich und radfahrende Menschen sind nachweislich gesünder. Wir müssen es unseren Bürgern leichter machen, das Auto stehen zu lassen und stattdessen das Fahrrad zu benutzen. Eine kostengünstige Lösung, um auch ein höherwertiges Rad zu fahren ist das Leasing über den Arbeitgeber. Hier muss mehr Aufklärungsarbeit bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern erfolgen.